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Die 3. Synodalversammlung 2026

Einsamkeit ist ein weites Feld

Der Pastorale Raum Daun hat am 13. März in der Hochkelberghalle in Kelberg seine dritte Synodalversammlung gehalten. Neu war, dass mit „Einsamkeit“ nur ein Thema auf der Tagesordnung stand. 70 Frauen und Männer nahmen teil. Vieles sei berührt und manches angestoßen worden, resümierte der Dekan Dr. Jonas Weller.

DAUN/KELBERG/GILLENFELD. Zu den Menschen gehen und Not wenden im direkten Umfeld: So hatten Stefan Becker vom Leitungsteam und Melina Mauren vom Vorstand des Rats des Pastoralen Raums Daun mit Blick auf das Thema „Einsamkeit“ das Anliegen der dritten Synodalversammlung der zum 1. Januar 2023 gebildeten Einheit skizziert. Zudem war „Einsamkeit“ zum Jahresthema erklärt worden. 70 Frauen und Männer – Hauptamtliche, Ehrenamtliche, kommunalpolitisch Engagierte und darüber hinaus Interessierte – waren der Einladung in die Hochkelberghalle in Kelberg gefolgt.

Wie stelle ich mir einen einsamen Menschen vor, wo begegne ich Einsamkeit? So lauteten Impulsfragen zu Beginn. Ist ein Mensch, der alleine lebt, alleine spazieren geht oder alleine zum Essen ins Restaurant geht, immer auch einsam? Nicht unbedingt, lautete die Antwort. „Ein Mensch, der einzeln ist, muss nicht automatisch einsam sein“, brachte Dekan Dr. Jonas Weller nach der ersten Runde eine Erkenntnis auf den Punkt. Dennoch:  die Einsamkeit ist ein gesellschaftliches Problem und offenbar am häufigsten bei Jugendlichen und  Senioren verbreitet. Unter den Begriff Einsamkeit falle eine Vielfalt an Personen und Formen, war eine weitere Feststellung. Um sodann Ideen zu sammeln, um der Einsamkeit vor Ort entgegenzuwirken.

Zum Beispiel - ganz konkret - einen Kinderspieltag an das Sommerfest des Regina-Protmann-Seniorenstifts in Kelberg anzukoppeln. Oder – noch vage - Kirchen und Kapellen über die gottesdienstliche Verwendung hinaus für Vorträge und andere Veranstaltungen zu öffnen und dabei mit besonderem Augenmerk auf das Thema Einsamkeit Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. In Daun findet am 20. April ein Vortrag von Dr. Bernd Steinmetz zum Thema „Der Einsamkeit begegnen“ statt. In Gillenfeld stellt Stephanie Schneider im Zuge des Jahresthemas am 28. September die Telefonseelsorge des Bistums Trier vor.

In Kürze wird der Rat des Pastoralen Raums Daun die Ergebnisse der Synodalversammlung sichten und gegebenenfalls Unterstützung bei der Umsetzung von Ideen anbieten.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung und der Mitwirkung“, erklären Stefan Becker und Melina Mauren. „Vieles ist berührt und manches angestoßen worden“, resümiert Dekan Weller. „Die nächsten Monate werden zeigen, ob in den Pfarreien Daun Heilig-Geist, Gillenfeld und Kelberger Land St. Christophorus der im Rahmen der Synodalversammlung gesäte Samen aufgeht“, heißt es aus dem Kreis der Verantwortlichen.  Soll heißen: ob neue Projekte entstehen, ob Brücken zu bestehenden Projekten gebaut werden, ob eventuell auch Einzelpersonen tätig werden, damit es in Zukunft weniger Einsamkeit im Pastoralen Raum Daun gibt. (Brigitte Bettscheider)

Hier finden Sie vier Videos zur Synodalversammlung 2026:

www.facebook.com/prdaun/
www.instagram.com/pastoraler.raum.daun/
  

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Die Klausurtagung am 05.09.2025

Am Freitag, 05.09. waren die Mitglieder des Rates des Pastoralen Raums (Pastoral), die Verbandsausschuss (Finanzen) und die Mitglieder der Pastoralkonferenz (alle hauptamtlichen SeelsorgerInnen) vom Leitungsteam zu einer Klausurtagung im TGZ in Nerdlen eingeladen. Zuerst wurden der 24-köpfigen Runde die Ergebnisse der Synodalversammlung und eines Besinnungstages nach der sogenannten SEO-Methode (SEO = Spiritualität - Entwicklung – Organisation) sowie die Leitsätze des Rahmenleitbildes nochmals vorgestellt. Unter Berücksichtigung dessen erarbeiteten die Teilnehmer dann pastorale Themen und Aufgabengebiete, die den Klausurteilnehmern als besonders wichtig erschienen. Dabei haben sie sich gefragt, welche Themen besonders auf die Bedürfnisse und Nöte der Menschen eingehen und Unterstützung geben.

Folgende Schwerpunktthemen und erste Ideen der Umsetzung wurden dabei festgelegt:

  1. Vernetzung: gemeinsamer Messdienertag, gemeinsames Abendlob und Gebetsgemeinschaft im Pastoralen Raum
  2. Unterstützung für Jugendliche mit psychischen Belastungen: Öffentlichkeitsarbeit, digitale Detox-Angebote
  3. Neue Gottesdienstformen: halbjährliche Austauschrunde, bei denen Ideen und Vorlagen vorgestellt werden
  4. Einsamkeit: Stammtisch, Spieletreffen, Fahrten.

Nach den Gremienwahlen trifft sich Anfang 2026 die Gruppe erneut, um aus den Schwerpunkten und Ideen konkrete pastorale Projekte zu erarbeiten.
Stefan Becker

Eindrücke von der Klausurtagung

6 Bilder